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Gehirn-Scheinwerfer leuchtet Ihre Werbung aus

Montag, 14. November 2011 Keine Kommentare »

Kolja Pèr de Kup gefällt dieser Artikel

Ein Artikel von Ikao, dem Institut für Kommunikations-Analyse und -Optimierung

[...] speichert unser Gedächtnis doch stets das einmal Gesehene und Erlebte und versieht es mit einem Wert. Den zu kennen und sich an ihm zu orientieren bringt deutlich mehr Aufmerksamkeit [...]

Ein Gespräch mit Herr Wolfgang Hothum in der vergangenen Woche ermöglicht es uns ab sofort einige der sehr interessanten Beiträge vom “Institut für Kommunikations-Analyse und Optimierung” auf unserem Blog für Sie bereitzustellen. Der erste Artikel verdeutlicht die Relevanz der Planung vor einer POS Kampagne und das der Marketing-Mix ein in sich stimmiges Konzept und Design und eine einfache bzw. geläufige Kommunikation abbildet, die sich gleich oder in ähnlicher Form durch alle Kampagnen zieht. Die Aussage, oder die vermittelten Werte sollten sich im Gedächtnis verankern um auch in Zukunft die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden für Neues zu erhalten.

Kennen Sie den Film im Bewusstseinskino Ihrer Zielgruppe?

Werbung scheitert oft an Dingen, die hinlänglich bekannt sind. So setzt beispielsweise das bewusste Aufnehmen neuer Reize volle Aufmerksamkeit voraus. Denn im Stand-by-Modus kann der Mensch keine handlungsrelevanten Informationen speichern.

Was aufgenommen wird, bestimmt die selektive Aufmerksamkeit – und die arbeitet wie ein Scheinwerfer,
der Ihr Werbemedium für das Bewusstseinskino Ihrer Zielpersonen ausleuchtet.

Solange ein Mensch vor dem Supermarkt steht, haben die 30.000 Artikel darin keinen Einfluss auf seine Psyche. Im Laden wird er aber Teil des Systems – und sein Gehirn muss die Wahrscheinlichkeitsrechnung lösen, was ihm in den nächsten Tagen nutzen könnte.

Unter Berücksichtigung aller verfügbaren Daten wäre dies eine sehr komplexe Aufgabe. Denn ohne Rückgriff auf bestehende, dem rationalen Denken unzugängliche Ordnungshelfer würde schon die Auswahl einer bestimmten Banane eine Ewigkeit dauern. Und vieles andere im Leben auch.

Lassen Sie 6 Meeting-Teilnehmer alle Möglichkeiten des Zusammensitzens ausprobieren, dann müssen Sie ihnen dafür 720 Versuche einräumen. Wird die Wahl dagegen von einem “König” getroffen, erledigt sich das Problem wesentlich schneller.

Machen Sie sich klar! Das Aufmerksamkeitspotenzial bleibt weitgehend konstant. Es ist daher wenig sinnvoll, zunehmender Komplexität noch mehr Informationen gegenüber zu stellen. Das menschliche Gehirn ist daran nicht “interessiert”. Es geht anders vor, delegiert die Aufgabe an das Gedächtnis und lässt es Ausschau halten nach Ordnungsmustern (z.B. Dialog-Strukturen) die es kennt und die ihm vertraut sind.

Nutzen Sie diese Erkenntnis bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer werblichen Medien … denn Werbung scheitert oft daran, dass sie Denkmuster ignoriert. Dabei speichert unser Gedächtnis doch stets das einmal Gesehene und Erlebte und versieht es mit einem Wert. Den zu kennen und sich an ihm zu orientieren bringt deutlich mehr Aufmerksamkeit und ist Ihr Schlüssel für überdurchschnittliche Kommunikationserfolge.

Ihr
IKAO Experten-Team

www.ikao.eu


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